… stelle ich zum wiederholten Male fest, dass es etwas nicht mehr gibt. „Etwas“ hat normalerweise folgende, hervorstechende Eigenschaften:
- Ich habe lange nach dem perfekten Etwas gesucht
- Ich verwende es schon seit Jahren
- Ich plante, es noch viele, viele, vieeeeeeeeeeele Jahre zu verwenden.
Der Einkäufer nebenan leider auch. Erst jetzt erlaube ich der Wahrheit, ungeschminkt zu mir durchzudringen. Nie wieder. Schon wieder. Denn das aufgelassene Haarshampoo reiht sich ein in die lange Liste der Produkte, die mich im Laufe meines bisherigen Lebens verlassen haben: Duschgels, Parfums, Puder, Shampoos, Haarspray, Deos, Wimperntusche, Cremes, Lotionen, Salben, Zahnpasta, Süßigkeiten, Eis, Softdrinks, Strümpfe, ja, selbst vor meinem heißgeliebten DVD-Wandregal hat das schwedische Einrichtungshaus nicht Halt gemacht. „Benno“ ist Geschichte.
Vielleicht war ich ja die Einzige, die die wunderbare Vollkommenheit all dieser Produkte erkannt und sie auch gekauft hat. In meiner Erinnerung jedenfalls lebt ihr alle weiter - versprochen. Und jetzt kaufe ich dieses pastellfarbene Dingsbumsblütenzeug.

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