…durfte ich wieder einmal bewundern, was aus einem Hund so alles rauskommen kann. Nicht, dass mich das persönlich näher interessieren würde, aber die in allen Nuancen zwischen dunkel- und rötlich-braun gefärbten Ausscheidungen der Wuffis aus der Umgebung pflastern meine Wege und sind daher recht schwer zu übersehen. Ganz selten, ich gebe es zu, erstarre ich leicht schaudernd in Ehrfurcht und frage mich, in was für einem Wesen diese Menge Zeug drinnen gesteckt haben könnte. Und was aus dem armen Tropf geworden ist, der die Misere sechs Meter weit (Wissentlich? Unwissentlich?) mit sich mitgeschleift hat.
Auch die Medien greifen die Problematik momentan auf: In der Zeitung fand sich vor ein paar Tagen ein Artikel über Hundebesitzer, die sich von der über die Kacke schlitternden und darob über sie, die Besitzer, wetternden Bevölkerung diskriminiert fühlen. Denn jene, die die Hauferln verantwortungsvoll wegräumen und ordnungsgemäß entsorgen, sind ja gar nicht schuld am omnipräsenten braunen Gatsch. Das stimmt natürlich. Und trotzdem richtet sich mein Unmut gegen den nächstbesten Hundebesitzer, wenn wir wieder mal auf der für Hunde verbotenen Wiese im Park nicht Fußball spielen können, weil alles vollgegackt ist. Ich kann nämlich nicht unterscheiden, aus welchem Hund das rausgekommen ist, was ich an meinen Schuhen pickend unfreiwillig mit nach Hause nehme.

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